
Foto: Falk Krohmer, 2022

Foto: Jordan Rottmann, 2024



Foto: Severin Kokaas Winther, 2025



Zementfabrik in Rey, Teheran 2022

Eingangssituation Norden

Atelier im Silo

Mittlere Halle

Ausstellungsbereich

Schwarzplan

Axonometrie

Lageplan




Grundriss | Schnitt | Ansicht

Detailschnitt

Detailansicht

Foto: Jordan Rottmann, 2024


Grundriss



Perspektive aus dem Turm

Bearbeiter: Jorik Flohr
Professur Entwerfen und komplexe Gebäudelehre | Prof. Dipl.-Ing. Jörg Springer | Bauhaus-Universität
Diese Entwurfsarbeit ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit der postmodernen Stadthalle in Altenkirchen. Ursprünglich mit dem Ziel gestartet, Potenziale für eine Weiterentwicklung des Bestands auszuloten, hat sich im Verlauf des Semesters meine Haltung grundlegend verändert. Die eingehende Beschäftigung mit dem Gebäude führte mich zu der Erkenntnis, dass ein Erhalt in diesem Fall nicht sinnvoll erscheint. Entgegen meiner Überzeugung musste ich lernen: Nicht jedes Bestandsgebäude ist per se erhaltenswert.
In der Analyse zeigte sich, dass insbesondere die sehr spezifische Raumstruktur eine zeitgemäße Umnutzung stark erschwert. In mehreren Varianten habe ich unterschiedliche Eingriffstiefen erprobt – immer mit der Frage im Hintergrund: Wie viel Bestand bleibt eigentlich noch erhalten, wenn man das Gebäude zukunftsfähig machen will? Diese Überlegung führte letztlich zu dem Entschluss, den Abriss als konstruktive Option zu betrachten.

Haupteingang

Rückseite

Stehfalzblechverkleidung

Lavasteinverkleidung

Fensterdetail

Straßenansicht

Perspektive Café

Lageplan 1:100

Zirkulation | Verbindung | Stärkung

Axonometrie
Grundrisse 1:200
Schnitte 1:200

Perspektive des Veranstaltungssaals

Mensa | Großer Saal | Kleiner Saal

Bearbeiter: Jorik Flohr, Till Pulst
Professur Städtebau I | Dr. Steffen de Rudder | Bauhaus-Universität
Der Entwurf nimmt die lokalen Herausforderungen auf und entwickelt ein nachhaltiges, robustes Konzept, das auf drei zentralen Elementen basiert. Das Areal östlich des Bahnhofs Bovisa wird dabei in längliche Streifen gegliedert: Der Bereich direkt an den Gleisen wird zum Parco Bovisa – einem modernen, urbanen Freiraum, der die städtische Landschaft bereichert. An der Via Bovisasca entsteht mit dem neuen Wohnquartier MEANDRO ein lebendiger Abschluss des Gebiets. Ergänzt wird das Konzept durch den Umbau der bestehenden Stazione Bovisa, die als verkehrliches Herzstück des Nordens zu einem modernen Mobilitätshub ausgebaut wird.Der Parco Bovisa reiht sich großräumig in eine „Perlenschnur“ aus innerstädtischen Grünflächen ein, die bestehende Parks, Brachen und Landschaftsräume verbindet. Ein neu geschaffener ökologischer Korridor vernetzt diese Grünflächen und schafft so wertvollen Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen. Zudem erfüllen die großzügigen Liegewiesen im Parco Bovisa eine wichtige Funktion als Retentionsflächen, die bei Starkregen das angrenzende Wohnquartier Meandro schützen.

Axonometrie Areal


Lageplan 1:1000
Schnitt
Perspektiven



Foto: Severin Kokaas Winther, 2025
BearbeiterInnen: Carlos Ortiz Belmonte, Irene Bistuer, Jorik Flohr, Lars van der Hagen, Brage Hofgaard, Daphné Hue, Severin Kokaas Winther Ingebretsen, Eva Labessede, Linus Meier, MarÃa Puelles Sánchez, Simon Schedel, Nikolaos Souglidis, Joséphine Stroobants, Nicolay Tangen Svennæs, Thahn Tien Thi Tran
Circular Prototyping Studio | Tine Hegli, Lina Brostrõm, Andrea Pinochet | Architektur- und Designhochschule Oslo (AHO)
Im Rahmen des Moduls Circular Prototyping: Design for Reassembly entstand der Pavillon CULTURA+ – ein modulares Bausystem, das gezielt für Rückbau und Wiederverwendung entwickelt wurde. Es bildet die Grundlage für zwei temporäre Bauten: eine Klangbühne für das Ultima Festival 2025 in Oslo sowie das Urban LandLAB, eine Arbeitsstation auf dem AHO-Campus.Das Urban LandLAB markiert den Auftakt zur Umgestaltung des südlichen Campusbereichs in einen aktiven Lern- und Freiraum für das Landschaftsarchitekturprogramm. Als Werkzeuglager und Arbeitsstation konzipiert, bietet der Pavillon zugleich Raum für praktisches Arbeiten, Austausch und gestalterische Erprobung.Der Entwurf kombiniert traditionelle Holzverbindungen mit einem modularen System, das dem Prinzip des zirkulären Bauens folgt. Die Konstruktion ist demontierbar, anpassungsfähig und für mehrfachen Auf- und Abbau geeignet. Der Entwurfsprozess war geprägt von einem ständigen Abwägen zwischen Tradition und zeitgemäßer Konstruktion, zwischen handwerklichem Detail und funktionaler Logik.Besonderes Augenmerk galt dem verwendeten Material: Ein Großteil des Holzes ist sogenanntes Blåved – pilzbefallen, jedoch strukturell intakt. Es wirft Fragen nach Materialwert, Gebrauchstauglichkeit und gestalterischer Akzeptanz auf – Themen, die den Entwurf inhaltlich wie ästhetisch geprägt haben.










Fotos: Severin Kokaas Winther, 2025

BearbeiterInnen: Daniel Dengler, Jorik Flohr, Sinja Reichenbecher
Seminar | Institut für Baustofflehre, Bauphysik, Gebäudetechnologie und Entwerfen | Prof. Dipl.-Ing. Peter Schürmann | Universität Stuttgart
Ausgehend von einem Stegreif-Entwurf entstand eine Rebhütte, die in zwei Materialvarianten – zunächst in Beton, anschließend in einem alternativen Baustoff – konzipiert und jeweils mit einfachen Ökobilanzierungen bewertet wurde. Ziel war es, ein grundlegendes Verständnis für die ökologischen Stärken und Schwächen verschiedener Materialien im architektonischen Kontext zu entwickeln.
Der Entwurf zeichnet sich durch seine radikale Einfachheit aus: Als monolithischer Körper auf einem Sockel fügt sich die Hütte präzise in das abfallende Gelände ein. Kleine, gezielt gesetzte Öffnungen rahmen Ausblicke in die Landschaft, während das geneigte Dach Regenwasser sichtbar entlang der Fassade in den Hang leitet – als funktionales wie gestalterisches Element.
Im Inneren folgt der Raum der natürlichen Terrassierung des Geländes und staffelt sich auf zwei Ebenen. Die Spannung entsteht im Kontrast zwischen der inneren Differenzierung und der zurückhaltenden Form- und Materialsprache. So wird die Rebhütte zu einem stillen Ort des Rückzugs, der die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche lenkt – die Landschaft, das Material und das Maß.



Lageplan

Sprengisometrie
Isometrie am Hang
Grundrisse
Ansicht | Schnitt



Visualisierung Betonvariante



Lageplan

Sprengisometrie
Isometrie am Hang
Grundrisse
Ansicht | Schnitt



Visualisierung Lehmvariante

Sprengisometrie
BearbeiterInnen: Alice Fleury, Jorik Flohr, Patrick Walter
Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens | Prof. Sonja Nagel | Universität Stuttgart
Nach außen hin durch eine Mauer gefasst, besteht das Haus aus einem unterteilten Volumen. Durch die Aussparung des Innenhofes entsteht ein südlicher und ein nördlicher Bereich. Diese werden von einem diagonal verlaufenden Gang, der den Innenhof durchdringt, miteinander verbunden. Das Ziel, der prägenden Pultdächern ist, möglichst viel Licht in den Innenraum zu leiten. Die Vertikale Komponente der Dächer ist verglast und orientiert sich zur Sonne hin. Das Gebäude ist für eine Fotografin und ihre Familie entworfen. Mittelpunkt ist der Wohn-/Ess- und Kochbereich. Von hier gelangt man nach Osten in die privaten Räumlichkeiten und Richtung Westen in den Eingangsbereich, welcher durch einen überdachten Gang mit dem Studio verbunden ist. Sichtachsen durch den Innenhof verbinden den Wohnbereich mit den gegenüberliegenden Räumen. Durch die Verglasung zum Innenhof und die zur Sonne ausgerichteten Dächer werden die Räume mit natürlichem Licht versorgt.

Konzept

Modellfoto des Wohnraumes I

Modellfoto des Wohnraumes II




Modellstudien zu den Lichtsituationen

Isometrie
BearbeiterInnen: Alice Fleury, Jorik Flohr, Patrick Walter
Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens | Prof. Sonja Nagel | Universität Stuttgart
Das Wohnhaus ist für eine Familie mit zwei Kindern entworfen. Das äußere Erscheinungsbild ist von der Terrassenlandschaft geprägt. Die Einheit ist so ausgerichtet, dass man unabhängig vom Sonnenstand einen Ort im Freien hat, an dem man den Tag genießen kann. Nach dem Erwachen ist der erste Akt am Morgen der Weg zur Teeküche. Die anliegende Terrasse auf der Ostseite ist perfekt für den Kaffee am Morgen. Über eine Treppe gelangt man zu der nächsten Terrasse im ersten Obergeschoss auf der Südseite. Hier ist neben genügend Platz zum Sonnen auch Schatten an heißen Tagen geboten. Eine Treppe führt weiter auf die Terrasse im Erdgeschoss auf der Westseite. Ideal für einen gemeinsamen Grill Abend, bevor ein neuer Tag beginnt. Die großzügigen Außentreppen, dienen nicht nur der Erschließung der dritten Dimension, sondern bieten Aufenthaltsqualität. Die Innen- und Außenräume sind so miteinander verzahnt, dass fließende Übergänge entstehen.

Konzept


Modellfotos
Grundriss


Schnitte