Architektur

Kulturforum in Teheran

Bachelorarbeit - Universität Stuttgart
Bearbeiter: Jorik Flohr, Falk Krohmer
Der Entwurf für die ehemalige Zementfabrik in Rey transformiert das industrielle Erbe Teherans in einen offenen, vielschichtigen Stadtbaustein – durch gezielte Eingriffe, neue Grünräume und ein räumliches Gefüge aus Kultur, Bildung und urbanem Leben.

Foto: Falk Krohmer, 2022


UNE Campus in Rio de Janeiro

Entwurf - Bauhaus Universität, Weimar
Bearbeiter: Jorik Flohr, Jordan Rottmann
Ein neuer Campus für die Studentenvereinigung Brasiliens verbindet Turm und Hof zu einem offenen Raumgefüge aus Bewegung, Begegnung und Rückzug – angelehnt an Niemeyers unvollendete Vision.

Foto: Jordan Rottmann, 2024


Stadthalle in Altenkirchen (Ww)

Freier Entwurf - Bauhaus Universität, Weimar
BearbeiterInnen: Jorik Flohr
Der Entwurf für die Stadthalle Altenkirchen setzt sich kritisch mit dem Bestand auseinander und entwickelt aus der Auseinandersetzung mit der postmodernen Bausubstanz eine radikale, aber begründete Vision für einen Neuanfang – dort, wo Erhalt keinen Mehrwert mehr schafft.


Bahnhof Bovisa in Mailand

Städtebaulicher Entwurf - Bauhaus Universität
Bearbeiter: Jorik Flohr, Till Pulst
Der Entwurf verwandelt das Areal östlich des Bahnhofs Bovisa in ein zukunftsorientiertes Stadtquartier, das Wohnen, Mobilität und urbane Natur verbindet – mit einem neuen Park, einem ökologischen Korridor und einem Mobilitätshub als zentrale Bausteine.


Cultura+ in Oslo

1:1 Entwurf - Architektur- und Designhochschule Oslo (AHO)
BearbeiterInnen: Studioentwurf
Cultura+ ist ein modulares Bausystem für den Rückbau und die Wiederverwendung – entwickelt am Institute of Architecture der AHO. Es bildet die Grundlage für zwei temporäre Pavillons: eine Arbeitsstation für das Urban LandLAB auf dem AHO-Campus und eine Klangbühne für das Ultima Festival 2025 in Oslo.

Foto: Severin Kokaas Winther, 2025


Bauen ohne Beton

Seminar - Universität Stuttgart
BearbeiterInnen: Daniel Dengler, Jorik Flohr, Sinja Reichenbecher
Ausgehend von einem Stegreif-Entwurf wurde die Rebhütte in verschiedenen Materialien entworfen und ökologisch verglichen – mit dem Ziel, ein Verständnis für die Auswirkungen unterschiedlicher Baustoffe zu entwickeln.


Fallstudien

Seminar - Universität Stuttgart
BearbeiterInnen: Alice Fleury, Jorik Flohr, Patrick Walter
Zwei Fallstudien zeigen, wie Lichtführung und Raumabfolge das Wohnen prägen – einmal durch einen zentralen Innenhof mit gezielten Sichtachsen, einmal über gestaffelte Terrassen, die den Tagesverlauf begleiten.


Zementfabrik in Rey, Teheran 2022

Kulturforum in Teheran

Bearbeiter: Jorik Flohr, Falk Krohmer (Mehr von Falk)

Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen | Prof Dipl. Ing. Alexander Schwarz | Universität Stuttgart

Die Zementfabrik in Rey, im südlichen Teil Teherans blickt auf eine fast hundertjährige Geschichte zurück. Immer wieder um- und weitergebaut, wurde die Fabrik in den frühen 1980er Jahren aufgegeben. Sie weist auf die Ursprünge der Industrialisierung in Iran. Mit den schon von Weiten erkennbaren großen und hohen Strukturen steht das Areal in einem starken Kontrast zur übrigen Bebauung in Rey. Diesen Kontrast wollen wir mit unserem Entwurf nicht nivellieren, sondern durch Grünräume im Norden und Süden verstärken. Die bestehenden Ost-West-Achsen in Richtung Stadtzentrum von Rey werden mit neuen Nord-Süd-Achsen ergänzt, um die nördlich gelegenen Wohngebiete und die Attraktionen wie dem Toghrol Turm im Süden einzubinden. Das Areal wurde im Entwurf in drei Bereiche gegliedert. Ein Mischnutzungskomplex im Norden, ein diagonal durch das Gebiet laufender Museumskomplex und ein Ausbildungs- und Weiterbildungskomplex im südlichen Bereich.

Die ehemalige Zementfabrik befindet sich im Stadtteil Rey im Süden Teherans. Ursprünglich am Rand der Stadt gelegen, wurde sie durch das rasche Wachstum der Metropole in das heutige Stadtgebiet integriert und ist mittlerweile Teil des urbanen Gefüges.

Schwarzplan

Axonometrie

Das Areal gliedert sich in drei klar definierte Zonen mit jeweils eigenem Nutzungsschwerpunkt. Im Süden befindet sich der Aus- und Weiterbildungsbereich, der primär auf die Bedürfnisse der angrenzenden Stadtteile – insbesondere Rey – ausgerichtet ist. Hier entsteht ein lokal verankerter Ort des Lernens und Arbeitens, der der Bevölkerung durch Bildungsangebote und Werkstätten neue Perspektiven eröffnet. Im Norden ist ein urbaner Mischnutzungskomplex vorgesehen, der Wohnen, Handel, Gastronomie und kulturelle Angebote – wie ein Theater – miteinander verbindet. Dieser Bereich soll als attraktives Zentrum für die gesamte Stadt Teheran fungieren und unterschiedlichste Nutzergruppen ansprechen. Zentral dazwischen liegt der Museumskomplex, der als kulturelles Herzstück konzipiert ist. Mit Ausstellungsräumen, Veranstaltungsflächen und einem Hotel entfaltet dieser Bereich überregionale Strahlkraft und bietet Raum für internationale Kulturformate und öffentliche Ereignisse.

Lageplan


Der Norden

Im Norden zeigt sich eine ebenso vielschichtige Nutzung wie die architektonische Struktur des Bestands. Große Hallen, markante Silos und kleinere Anbauten prägen das heterogene Gefüge. Neue Eingriffe erfolgen gezielt und zurückhaltend, um die industrielle Charakteristik der Anlage zu wahren. Die Silos übernehmen dabei eine besondere Rolle – sie markieren den nördlichen Zugang zum Areal und fungieren als identitätsstiftendes Element im Stadtraum.


Die Halle

Die ehemalige Trockenhalle bildet das räumliche und funktionale Zentrum des Kulturkomplexes. Der Bestand bleibt weitgehend erhalten; lediglich im zentralen Bereich wird der massive Sockel zurückgebaut, um großzügige Raumbezüge zu ermöglichen. Die Halle bietet künftig Platz für großmaßstäbliche Ausstellungen und Veranstaltungen und soll als prägnanter Anziehungspunkt auch überregionale Besucherinnen und Besucher erreichen.

Grundriss | Schnitt | Ansicht

Detailschnitt

Detailansicht

Foto: Jordan Rottmann, 2024

UNE Campus in Rio de Janeiro

Bearbeiter: Jorik Flohr, Jordan Rottmann

Professur Entwerfen und Raumgestaltung | Prof. José Mario Gutiérrez Marquez | Bauhaus-Universität

Mit dem UNE-Campus bekommt die Studenten-vereinigung in Brasilien eine neue Mitte. Der Entwurf knüpft an die Bauruine aus den 2010er Jahren nach dem Entwurf von Oskar Niemeyer an. Die Stahlbeton-konstruktion wird durch ein Stahltragwerk ergänzt. Der Entwurf orientiert sich in zwei Richtungen, vertikal und horizontal. In vertikeler Richtung, dem Turm, sind alle Funktionen der UNE und Angebote für Studierende untergebracht. In horizontaler Richtung, im Hof, befindet sich der Rückzugsraum. Hier befindet sich neben der Bibliothek ein Restaurant und Ruheräume. Zentrales Element des Entwurfs ist der Bewegungsraum durch die beiden Bereiche. Im Turm bildet der Weg ein Kontinuum, welches nicht nur der Fortbewegung im Gebäude dient. Die sich in drei Richtung ausformenden Taschen können flexibel um die angrenzenden Räume und die Balkone erweitert werden. Im Hof zieht sich ein Steg durch das Areal, welcher die einzelnen Funktionen miteinander verbindet.

Grundriss

Perspektive aus dem Turm

Stadthalle in Altenkirchen (WW)

Bearbeiter: Jorik Flohr

Professur Entwerfen und komplexe Gebäudelehre | Prof. Dipl.-Ing. Jörg Springer | Bauhaus-Universität

Diese Entwurfsarbeit ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit der postmodernen Stadthalle in Altenkirchen. Ursprünglich mit dem Ziel gestartet, Potenziale für eine Weiterentwicklung des Bestands auszuloten, hat sich im Verlauf des Semesters meine Haltung grundlegend verändert. Die eingehende Beschäftigung mit dem Gebäude führte mich zu der Erkenntnis, dass ein Erhalt in diesem Fall nicht sinnvoll erscheint. Entgegen meiner Überzeugung musste ich lernen: Nicht jedes Bestandsgebäude ist per se erhaltenswert.
In der Analyse zeigte sich, dass insbesondere die sehr spezifische Raumstruktur eine zeitgemäße Umnutzung stark erschwert. In mehreren Varianten habe ich unterschiedliche Eingriffstiefen erprobt – immer mit der Frage im Hintergrund: Wie viel Bestand bleibt eigentlich noch erhalten, wenn man das Gebäude zukunftsfähig machen will? Diese Überlegung führte letztlich zu dem Entschluss, den Abriss als konstruktive Option zu betrachten.

Die Stadthalle Altenkirchen war über Jahrzehnte ein zentraler Ort des städtischen Lebens – mit Kino, Kegelbahn, Kneipe, Restaurant und Veranstaltungssaal unter einem Dach. Trotz dieser programmatischen Vielfalt fehlte es dem Baukörper an innerer Verbindung und räumlicher Kohärenz. Seit ihrer schrittweisen Schließung ab den frühen 2000er-Jahren steht die Halle heute leer – ein Zustand, der meine Beschäftigung mit dem Gebäude motivierte.

Perspektive Café

Lageplan 1:100

Zirkulation | Verbindung | Stärkung

Axonometrie

In meinem Entwurf öffne ich den Baukörper grundlegend: Durch die Verbindung von Ober- und Erdgeschoss entsteht im Zentrum ein großzügiges Atrium, das neue Blick-beziehungen schafft und dem Haus ein räumliches Herz gibt. Zusätzlich sorgt ein Durchbruch zwischen Erd- und Untergeschoss im Eingangsbereich für eine vertikale Verzahnung der Ebenen. Diese gezielten Eingriffe ermöglichen es, das Gebäude als ein zusammen-hängendes Raum-kontinuum neu zu erleben.

Grundrisse 1:200

Schnitte 1:200

Perspektive des Veranstaltungssaals

Mensa | Großer Saal | Kleiner Saal

Bahnhof Bovisa in Mailand

Bearbeiter: Jorik Flohr, Till Pulst

Professur Städtebau I | Dr. Steffen de Rudder | Bauhaus-Universität

Der Entwurf nimmt die lokalen Herausforderungen auf und entwickelt ein nachhaltiges, robustes Konzept, das auf drei zentralen Elementen basiert. Das Areal östlich des Bahnhofs Bovisa wird dabei in längliche Streifen gegliedert: Der Bereich direkt an den Gleisen wird zum Parco Bovisa – einem modernen, urbanen Freiraum, der die städtische Landschaft bereichert. An der Via Bovisasca entsteht mit dem neuen Wohnquartier MEANDRO ein lebendiger Abschluss des Gebiets. Ergänzt wird das Konzept durch den Umbau der bestehenden Stazione Bovisa, die als verkehrliches Herzstück des Nordens zu einem modernen Mobilitätshub ausgebaut wird.Der Parco Bovisa reiht sich großräumig in eine „Perlenschnur“ aus innerstädtischen Grünflächen ein, die bestehende Parks, Brachen und Landschaftsräume verbindet. Ein neu geschaffener ökologischer Korridor vernetzt diese Grünflächen und schafft so wertvollen Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen. Zudem erfüllen die großzügigen Liegewiesen im Parco Bovisa eine wichtige Funktion als Retentionsflächen, die bei Starkregen das angrenzende Wohnquartier Meandro schützen.

Axonometrie Areal

Lageplan 1:1000

Schnitt

Perspektiven

Die Bebauung setzt sich im Wesentlichen aus drei Basis-elementen zusammen – Turm, Scheibe und Riegel –, die in wechselnden Kombinationen unterschiedliche Hofsituationen erzeugen. Die Innenhöfe gliedern sich in Vorgärten, Spielwiesen und gemeinschaftlich nutzbare Flächen, die jeweils unterschiedliche Qualitäten des Wohnumfelds schaffen. In der Erdgeschosszone befinden sich gemeinschaftliche Räume, die das nachbarschaftliche Miteinander stärken. Begrünte Dächer erweitern das Freiflächenangebot und bieten Terrassen für die gemeinschaftliche Nutzung.

Foto: Severin Kokaas Winther, 2025

Cultura+ in Oslo

BearbeiterInnen: Carlos Ortiz Belmonte, Irene Bistuer, Jorik Flohr, Lars van der Hagen, Brage Hofgaard, Daphné Hue, Severin Kokaas Winther Ingebretsen, Eva Labessede, Linus Meier, María Puelles Sánchez, Simon Schedel, Nikolaos Souglidis, Joséphine Stroobants, Nicolay Tangen Svennæs, Thahn Tien Thi Tran

Circular Prototyping Studio | Tine Hegli, Lina Brostrõm, Andrea Pinochet | Architektur- und Designhochschule Oslo (AHO)

Im Rahmen des Moduls Circular Prototyping: Design for Reassembly entstand der Pavillon CULTURA+ – ein modulares Bausystem, das gezielt für Rückbau und Wiederverwendung entwickelt wurde. Es bildet die Grundlage für zwei temporäre Bauten: eine Klangbühne für das Ultima Festival 2025 in Oslo sowie das Urban LandLAB, eine Arbeitsstation auf dem AHO-Campus.Das Urban LandLAB markiert den Auftakt zur Umgestaltung des südlichen Campusbereichs in einen aktiven Lern- und Freiraum für das Landschaftsarchitekturprogramm. Als Werkzeuglager und Arbeitsstation konzipiert, bietet der Pavillon zugleich Raum für praktisches Arbeiten, Austausch und gestalterische Erprobung.Der Entwurf kombiniert traditionelle Holzverbindungen mit einem modularen System, das dem Prinzip des zirkulären Bauens folgt. Die Konstruktion ist demontierbar, anpassungsfähig und für mehrfachen Auf- und Abbau geeignet. Der Entwurfsprozess war geprägt von einem ständigen Abwägen zwischen Tradition und zeitgemäßer Konstruktion, zwischen handwerklichem Detail und funktionaler Logik.Besonderes Augenmerk galt dem verwendeten Material: Ein Großteil des Holzes ist sogenanntes Blåved – pilzbefallen, jedoch strukturell intakt. Es wirft Fragen nach Materialwert, Gebrauchstauglichkeit und gestalterischer Akzeptanz auf – Themen, die den Entwurf inhaltlich wie ästhetisch geprägt haben.

Fotos: Severin Kokaas Winther, 2025

Bauen ohne Beton

BearbeiterInnen: Daniel Dengler, Jorik Flohr, Sinja Reichenbecher

Seminar | Institut für Baustofflehre, Bauphysik, Gebäudetechnologie und Entwerfen | Prof. Dipl.-Ing. Peter Schürmann | Universität Stuttgart

Ausgehend von einem Stegreif-Entwurf entstand eine Rebhütte, die in zwei Materialvarianten – zunächst in Beton, anschließend in einem alternativen Baustoff – konzipiert und jeweils mit einfachen Ökobilanzierungen bewertet wurde. Ziel war es, ein grundlegendes Verständnis für die ökologischen Stärken und Schwächen verschiedener Materialien im architektonischen Kontext zu entwickeln.
Der Entwurf zeichnet sich durch seine radikale Einfachheit aus: Als monolithischer Körper auf einem Sockel fügt sich die Hütte präzise in das abfallende Gelände ein. Kleine, gezielt gesetzte Öffnungen rahmen Ausblicke in die Landschaft, während das geneigte Dach Regenwasser sichtbar entlang der Fassade in den Hang leitet – als funktionales wie gestalterisches Element.
Im Inneren folgt der Raum der natürlichen Terrassierung des Geländes und staffelt sich auf zwei Ebenen. Die Spannung entsteht im Kontrast zwischen der inneren Differenzierung und der zurückhaltenden Form- und Materialsprache. So wird die Rebhütte zu einem stillen Ort des Rückzugs, der die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche lenkt – die Landschaft, das Material und das Maß.

BetonIn der Betonvariante wird die Rebhütte als monolithischer Körper klar im Hang verankert. Der Überstand über den Sockel verleiht dem massiven Bau eine unerwartete Leichtigkeit und macht ihn zu einem definierten Element im Raum. Mit einem GWP von bis zu 6.295 kg CO₂-Äquivalenten liegt die Betonlösung deutlich über der alternativen Variante – ein Hinweis auf die Bedeutung materialbewusster Entscheidungen.

Lageplan

Sprengisometrie

Isometrie am Hang

Grundrisse

Ansicht | Schnitt

Visualisierung Betonvariante


LehmIn der Lehmvariante wird der Ausdruck des Entwurfs durch das massive Material gestärkt. Der Baukörper ruht statisch auf dem Sockel, der ihn zugleich räumlich fasst – Auskragungen entfallen zugunsten einer klaren Erdverbundenheit. Das Reetdach ergänzt die Konstruktion durch seine Langlebigkeit und gute CO₂-Bilanz. Lehm, Reet, Holz und Beton verbinden sich zu einer stimmigen Materialkomposition. Mit einem GWP von ca. 65 kg CO₂-Äquivalenten (inkl. Recycling) bleibt diese Variante deutlich unter dem Wert der Betonlösung – trotz aller Annäherungen ist der Wert nur als grober Richtwert zu verstehen.

Lageplan

Sprengisometrie

Isometrie am Hang

Grundrisse

Ansicht | Schnitt

Visualisierung Lehmvariante

Sprengisometrie

Fallstudien - Einblick, Ausblick, Durchblick

BearbeiterInnen: Alice Fleury, Jorik Flohr, Patrick Walter

Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens | Prof. Sonja Nagel | Universität Stuttgart

Nach außen hin durch eine Mauer gefasst, besteht das Haus aus einem unterteilten Volumen. Durch die Aussparung des Innenhofes entsteht ein südlicher und ein nördlicher Bereich. Diese werden von einem diagonal verlaufenden Gang, der den Innenhof durchdringt, miteinander verbunden. Das Ziel, der prägenden Pultdächern ist, möglichst viel Licht in den Innenraum zu leiten. Die Vertikale Komponente der Dächer ist verglast und orientiert sich zur Sonne hin. Das Gebäude ist für eine Fotografin und ihre Familie entworfen. Mittelpunkt ist der Wohn-/Ess- und Kochbereich. Von hier gelangt man nach Osten in die privaten Räumlichkeiten und Richtung Westen in den Eingangsbereich, welcher durch einen überdachten Gang mit dem Studio verbunden ist. Sichtachsen durch den Innenhof verbinden den Wohnbereich mit den gegenüberliegenden Räumen. Durch die Verglasung zum Innenhof und die zur Sonne ausgerichteten Dächer werden die Räume mit natürlichem Licht versorgt.

Konzept

Modellstudien zu den Lichtsituationen


Isometrie

Fallstudien - Choreografie des Weges

BearbeiterInnen: Alice Fleury, Jorik Flohr, Patrick Walter

Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens | Prof. Sonja Nagel | Universität Stuttgart

Das Wohnhaus ist für eine Familie mit zwei Kindern entworfen. Das äußere Erscheinungsbild ist von der Terrassenlandschaft geprägt. Die Einheit ist so ausgerichtet, dass man unabhängig vom Sonnenstand einen Ort im Freien hat, an dem man den Tag genießen kann. Nach dem Erwachen ist der erste Akt am Morgen der Weg zur Teeküche. Die anliegende Terrasse auf der Ostseite ist perfekt für den Kaffee am Morgen. Über eine Treppe gelangt man zu der nächsten Terrasse im ersten Obergeschoss auf der Südseite. Hier ist neben genügend Platz zum Sonnen auch Schatten an heißen Tagen geboten. Eine Treppe führt weiter auf die Terrasse im Erdgeschoss auf der Westseite. Ideal für einen gemeinsamen Grill Abend, bevor ein neuer Tag beginnt. Die großzügigen Außentreppen, dienen nicht nur der Erschließung der dritten Dimension, sondern bieten Aufenthaltsqualität. Die Innen- und Außenräume sind so miteinander verzahnt, dass fließende Übergänge entstehen.

Konzept

Modellfotos

Grundriss

Schnitte